Neuigkeiten 2017

15.08.2017
Wir betreuen zur Zeit Welpen und der eine oder andere kleine Hopser ist noch zu vergeben. Bilder und Geschichten schicke ich bei Interesse gern per Mail oder Sie rufen einfach an.

07.08.2017
Nach reiflicher Überlegung möchten wir uns von einer knapp zweijährigen Hündin trennen (schwarz mit weißen Abzeichen). Leider kann man nicht alle Hunde behalten und ein Hund weniger bedeutet mehr "Quality Time" für die anderen. Nähere Infos gern per Email.

27.07.2017

Wir freuen uns ja immer, wenn wir Nachrichten bekommen..... Umso schöner ist es, wenn man sieht, dass unsere Hunde bis ins hohe Alter fit und gesund sind.
Wenn man hier klickt:  Levi auf dem Agilityplatz , dann sieht man den sportlichen Levi (10 Jahre alt), der mit Freude einen Agilityparcours bewältigt. Danke liebe Carola Schümann für das Update


25.07.2017

Einen Gruß aus den Dänischen Dünen gab es von "Maxi" (und Frauchen Angela Albani)
Maxi1

Maximus und seine Freundin Kimba (präsentieren ihre chicen neuen Sommerfrisuren):

Maxi und Kimba1


23.07.2017

Neulich im Seniorenzentrum
Jetzt, so kurz vor Fuffzich hat man das Gefühl, das einem die Zeit nur so durch die Finger rinnt. Das ist so! Die Uhr tickt und die verbleibende Zeit ist kostbar.
Man vermeidet Dinge zu tun, über die man früher nie nachgedacht hat oder auch Dinge, die man nie ausprobiert hat aber auch jetzt nicht mehr ausprobieren würde wie Skilaufen zum Beispiel aus Angst, sich die Knochen zu brechen, die dann ein halbes Jahr brauchen, bis sie wieder angewachsen sind. Die ersten Zipperlein kommen wie Knie, Rücken, Bluthochdruck und ganz ganz übel für uns Frauen: Hitzewallungen! Bäh!
Man guckt auch nicht mehr regelmäßig in den Spiegel und schwört seit neuestem auf das Pflegesystem aus der Werbung, das aus den vorhandenen Restbeständen jugendlicher Schönheit noch das Beste herausholt, um einer glattgecremten Zukunft entgegen zu sehen. Um es abzukürzen: Man wird alt!

Irgendwann kommt die Erkenntnis, dass man entweder die Welt im Sack oder die Kiste eh an die Wand gefahren hat und sollte ersteres der Fall sein, könnte man auf die Idee kommen, dafür dankbar zu sein und etwas zurückgeben zu wollen. Ich jedenfalls habe mich nach dieser gehabten Erkenntnis mal umgesehen und gehe seitdem regelmäßig mit unseren Hunden „Finja“ und „Daisy“ in das Seniorenzentrum in Wüsting.

Die Ausbildung zum Besuchshund ist für Wasserhunde „peanuts“ und sie bieten sich als großartige Gute-Laune-Zauberer geradezu an. Finja und Daisy tragen bei den Besuchen ein Halstuch mit ihrem Namen und wenn ich es umlege, wissen sie schon wo es hingeht und sobald dann das Auto vorgefahren ist, rennen sie schon vor in das Gebäude in der Hoffnung, von 20 Streichelhänden mit Leckerli in den Arm genommen zu werden (also, sie stürmen zwar das Haus aber rennen nicht den erstbesten um, weil sie sehr vorsichtig sind). 

Okay, man könnte eigentlich erstmal mit einem anstatt zwei Hunden anfangen, denn man muß schon aufpassen, dass während der eine gekuschelt wird und eifrig Kekskrümel vom Schoß des einen oder anderen Bewohners entfernt, der andere nicht unbemerkt den Kopf in den Mülleimer steckt, um nach einem Joghurtbecher zu angeln, wo man vielleicht noch den am Boden klebenden Rest wegschlecken kann. Aber es läuft bei uns ganz gut.

Die meisten Bewohner haben ihre spezifischen Wehwehchen und besser wird´s auch oft nicht. Sehen, sprechen und laufen fällt ihnen oft schwer, viele sitzen auch im Rollstuhl. Trotzdem oder gerade deswegen genießen sie den Besuch von den Hunden und wuscheln im Fell oder erzählen von ihren Hunden, die sie selbst früher gehabt haben. Wir können ihnen Zeit und etwas Abwechslung geben und oft reicht schon eine Stunde mal zuhören oder zusammen lachen aus und sie merken, dass unser Besuch bei ihnen von Herzen kommt. Und wenn man demenzkranken Bewohnern mit Hilfe der Hunde  ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, das ist ein echt tolles Gefühl.

Man kann froh sein, dass es solche Einrichtungen gibt und gleichzeitig bekommt man nebenbei auch Einblick in den Arbeitsalltag der Menschen, die die Bewohner pflegen und sich tagtäglich mit ihnen beschäftigen und bekommt noch mehr Respekt vor denen, als man ohnehin schon hatte. „Mein“ Seniorenzentrum ist recht neu gebaut und hat schöne, helle Zimmer, einen Innenhof mit Garten und neuen Ideen gegenüber ist man dort sehr aufgeschlossen. Leider ist das nicht überall so schön.

Und wozu facebook? Wenn Du alleine bist und Deine Haare toll aussehen kannst Du das da mitteilen, super! Wir machen so viele unnütze Dinge und in Zeiten, wo es doch der Menschen liebste Sache ist, sich nicht wirklich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen sondern lieber mit seinem Smartphone, ist sicherlich jede Senioreneinrichtung froh über ein paar ehrenamtliche Helferlein.

Also, liebe Wasserhund-Besitzer, denkt mal über eine sinnvolle Beschäftigung für Euren Liebling nach. Fragt einfach bei den örtlichen Einrichtungen, welche Voraussetzungen man mitbringen muß, oft benötigt man keine X Zertifikate sondern es reicht schon, einen lieben, gesunden und sauberen Hund zu haben, der freundlich auf Menschen zugeht. 

Sollte jemand vorher eine Eignungsprüfung machen wollen, kann man sich beispielsweise hier http://www.thmev.de/ einen Kontakt in seiner Nähe raussuchen.

Wie heißt es so schön: „Wenn uns nie etwas passiert, dann passiert ja nie etwas!“ Und wahrscheinlich kommen wir alle irgendwann in ein Alter, wo wir zwar wissen, wer wir sind aber nicht mehr wissen, wie wir heißen und wo wir hingehören.
Legt einfach los!

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04.07.2017

Blumenkind "Loriot" (jetzt "Mailo") von Familie Millies aus Solingen:

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18.06.2017
Wir waren auf dem Sommerfest der 1. Interessengemeinschaft für Portugiesische Wasserhunde in Dorsten mit unseren Hundedamen Finja und Daisy und erlebten einen super sonnigen Tag inmitten von Wasserhundefreunden und ihren Hunden. Sehr gefreut hat uns auch ein Wiedersehen mit unserem ehemaligen Hundekind "Lars-Leo" und seiner Familie. Normalerweise habe ich immer die Knipse dabei aber irgendwie war ich wohl mit dem Jonglieren von Kuchenblech, Salat und Hundetasche so beschäftigt, dass ich nicht mehr daran gedacht habe, sie einzupacken....und spät dran, wie immer, war ich auch. Daher kann ich keine Bilder beisteuern von diesem rundherum gelungenen Tag. Sehr schade.

Dafür eines von einem abends total erschöpften Hund:
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22.05.2017

Marisa Sandhöfer hat mit ihrem "Bolle" ein Dogscooter-Seminar mitgemacht und wurde dabei begleitet vom Fernsehsender RTL West. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht, wie man in dem kleinen Film sehen kann.

Den Beitrag bei RTL kann man noch sieben Tage in der Infothek ansehen:

http://www.rtl-west.de/beitrag/artikel/bello-lass-mal-gassi-fahren/


20.05.2017

Europasieger-Ausstellung in Dortmund
Wir waren in Dortmund auf der Hundeausstellung, um die Kollegen der 1. Interessengemeinschaft für Wasserhunde am Infostand zu unterstützen. Es war ein langer Tag, da wir schon in aller Herrgottsfrühe aufbrechen mußten aus Angst, mit Hunden und viel Klumpatsch keinen Parkplatz in halbwegs laufbarer Entfernung zur Dortmunder Westfalenhalle zu finden, da nachmittags der BVB gegen Werder Bremen Fußball spielen und abends die Kelly Family ein großes Konzert geben wollte. Die Parkplatzsituation war der Horror aber irgendwie sind wir doch noch gut hin und her gekommen. Am gleichen Tag haben wir erfolgreich mit Lizzy und Sherlock die Zuchtzulassung und den Wesenstest des VDH absolviert. 

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"Hundemüde" aber stolz über das Erreichte

19.05.2017
Wichtige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.......
Das Sommerfest der 1. Interessengemeinschaft für Portugiesische Wasserhunde findet statt am 18.06.2017 auf dem Gelände des Terrierclubs Dorsten, Alte Hervester Straße 15, 46282 Dorsten-Hervest (für´s Navi: Haltener Straße Kreuzung Dorfstraße).
Ab 11.30 Uhr ist ein gemeinsamer Spaziergang für kleine und große Wasserhunde mit ihren Besitzern geplant mit anschließendem Grillen. Unsere Mitgliederversammlung der IG findet statt um 14.00 Uhr und in der Zeit haben Nichtmitglieder die Möglichkeit, ihre Hunde mit anderen Hunden auf dem großen Gelände des Terrierclubs herumtoben und spielen zu lassen. Nach der Versammlung gibt es Kaffee und Kuchen für alle und es wird einen Spaß-Parcours geben, Tipps für die Hundepflege und noch mehr.....
Es sind auch Stellplätze für Wohnmobile vorhanden, die auch schon am Samstag abgestellt werden könnten.
Anmeldungen für die bessere Planung nimmt Silke Lohölter-Wilhelms entgegen unter schriftfü Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wer spontan Lust hat, vorbeizukommen ist natürlich auch herzlich willkommen.


09.-12.03.2017
Dieses Jahr ging es mal wieder zur Crufts Dog Show nach England

Dieses Mal konnten wir es ruhig angehen, denn wir hatten ein Hotel direkt am Flughafen gebucht und mußten nur einmal über die Straße gehen, eine Rolltreppe hoch zu einem Schwebebahn-Shuttle, der uns nach 2 Minuten Fahrt direkt zum NEC-Gelände befördert hatte.
Dementsprechend war man ausgeruht, und kam nicht schon schweißgebadet an, weil man etwas außerhalb genächtigt hatte, von den Taxen mal wieder stehengelassen wurde (auf den Busfahrplan ist dort kein Verlaß) und man eine gewisse Strecke mit Sack und Pack zu Fuß zurücklegen mußte.

Alles war also im Flow und man konnte starten zum ausführlichen EWG (Extrem-Wasserhund-Glotzing), denn es waren echt viele Hunde gemeldet. Viele Hundebesitzer (aus Europa und Amerika) betreiben ja „Ausstellungs-hopping“, so dass man deren Hunde schon zig Mal irgendwo gesehen hat aber trotzdem sind immer noch wieder neue Hunde dabei und man kann sich Dank des Katalogs mit ihnen und deren Stammbaum auseinandersetzen.
Irgendwann gewinnt dann ein Hund und man fragt sich, wieso eigentlich gerade der und man kann endlich seinen angewurzelten Platz am Ring verlassen und zum zweiten Teil der Veranstaltung übergehen: Shopping! In fünf riesigen, prall gefüllten Verkaufshallen!

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Im Vorfeld hatten wir schon die Laufrichtungen geplant, wo man unbedingt Gucken muß und einen strukturierten Einkaufszettel geschrieben; dieser Plan ging dieses Jahr aber wieder nicht auf, da gefühlte Hunderttausend Leute mehr diese Show besuchten als die anderen Jahre.

Überall muß man warten, weil es nur im Schneckentempo voran geht und man fühlt sich wie in der obligatorischen Quengelzone im Supermarkt, an der man noch das eine oder andere unnötige Kleinteil einpacken muß.

Aus den Erfahrungen in den letzten Jahren gelernt, geht man heute auch nur satt und ausgeschlafen und mit einer Tasche mit Rollen drunter auf diese Messe, denn früher oder später schmerzen die Knochen und werden die Arme länger und länger vom Tragen der ganzen Tüten und Stühle und Sitzbänke oder gar  bequeme Sessel wie in den großen Klamottenläden, wo immer die ganzen verlassenen Göttergatten drin sitzen, gibt es hier nicht. Absolut nicht. Viele Besucher haben sich schon mit ihren brüllenden Kindern an der Hand in die eigentlich für die Hunde vorgesehenen grünen Boxen gesetzt, um endlich das mitgebrachte Butterbrot zu essen oder einen Moment auszuruhen.

Wie sagte es noch Carrie Bradshaw vor einigen Jahren? „Shopping is my cardio“, nur dass es hier nicht um teure Fummel geht sondern um Hundesachen (die aber auch unverschämt teuer sein können). Viele Dinge braucht man eigentlich gar nicht, nur kurz oder sie gehen einfach nicht kaputt bzw. würde man zuhause nochmal bei good old Ebay nachgucken. Nein! Dieses Mal keine Impulskäufe! Und trotzdem sieht man dann am Ende des Tages den ganzen Kram auf dem Hotelbett ausgebreitet liegen und flüchtet sich in Entschuldigungen wie „das sprang einfach so in meine Tasche“ oder „das ist neu, das haben jetzt alle und muß echt toll sein“ oder die Erkenntnis wieder mal Opfer von Werbung und Verpackung geworden zu sein.
Aber etwas Nützliches ist dann auch immer dabei… ein „goodie-bag“ von einem No-Name-Stand zum Beispiel,  für umsonst, Kacktüten!….aber die Guten…..mit Griff dran!

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04.03.2017
Puff live on stage….

Unser „Puff“ (Cadamostos Urmel am Meer) durfte Theaterluft schnuppern und bei der Aufführung des Musicals „Annie“ mitspielen als Annie´s Hund „Sandy“. Okay, soviel Stress mit Kostümwechsel wie seine zweibeinigen Kollegen hatte er jetzt nicht und dass er in Wirklichkeit ein Rüde und keine Hündin ist, hat er als Vollprofi natürlich gekonnt überspielt.

Annie ist ein 11jähriges Waisenkind, das während der Weltwirtschaftskrise in New York lebt und eines Tages das Kinderheim verläßt, um seine Eltern zu suchen. Auf dem Weg trifft sie dann auf einen Straßenhund, den sie „Sandy“ nennt (gespielt von „Puff“), der von da an ihr Begleiter wird und ihr bei der Suche zur Seite steht, auch als beispielsweise allerhand fiese Gestalten ihr ein wertvolles Medaillon abnehmen wollen. Später wird Annie natürlich adoptiert und die Geschichte nimmt ein Happy End.  

Nach solch einer anspruchsvollen Rolle (auch wenn man keinen Text auswendig lernen muß) muß Hund erstmal wieder runterkommen und so genoss er hinter der Bühne auch die Extra-Streicheleinheiten der anderen jungen Darsteller. Und wer weiß, so mancher Laienschauspieler wurde schon für die große Bühne entdeckt, so dass ihm vielleicht noch eine große Karriere am Broadway bevorsteht. Autogrammkarten kann man anfordern bei seiner Agentin und Besitzerin Becky Broussard.

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copyright: Becky Broussard

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copyright: Becky Broussard

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copyright: Becky Broussard


26.02.2017

Der kleine „Nemo“ Goldenstein hat sein Seepferdchen gemacht.
In seiner HuSchu wurde ein Schwimmkurs angeboten und was liegt da nahe, als vorpupertierender Wasserhund-Welpe den anderen vierbeinigen Teilnehmern erstmal zu zeigen wo´s lang geht und die Karte des von Mutter Natur gegebenen „Schwimm-Gens“ auszuspielen.

Das war für ihn natürlich ein Klacks und Frauchen wird sein Seepferdchen-Abzeichen sicher auch auf seine Badehose aufbügeln, so dass er demnächst damit seinen weiblichen Groupies in der Welpengruppe imponieren kann.
Im Sommer wird sicher in den Urlaub gefahren und wir wissen schon, welche Hundemama auf jeden Fall noch Platz für ein Extra-Sommerkleid im Koffer hat, weil die Schwimmflügel zuhause bleiben dürfen……

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copyright: Fam. Goldenstein


10.02.2017

Die wunderbare Reise des kleinen Sherlock Holgerson mit den Wildgänsen…..

Als verantwortungsvoller Züchter und weil man Inzucht vermeiden möchte, kommt es hin und wieder vor, dass man einen Hund aus dem Ausland importieren muß.
Komischerweise ist es fast einfacher, einen Welpen aus den USA nach Hause mitzunehmen als aus einem europäischen Land. Jedenfalls anstatt kurz vor Weihnachten im Jahr 2015 Kekse zu backen oder auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, fliegt man mal schnell nach Helsinki um ein kraushaariges, schnuckeliges Fellbündel einzupacken und gemeinsam mit ihm nach Hause zu fliegen. So der Plan.

Also nach sorgfältigem Studieren der AGB lange vorab einen Flug bei KLM gebucht von Bremen nach Helsinki mit Zwischenstop in Amsterdam und gleich den Hund für den Rückflug angemeldet und bezahlt. Und weil KLM ja gern mal Gepäck verliert hatte ich auch gar keine Bedenken, weil das Hundi ja in der Tasche „am Mann“ hängen wird. Es schien, ein perfekter Tag zu werden, Eija (die finnische Züchterin) hatte mich am Flughafen abgeholt und wir wurden bei ihr zuhause sogleich von 8 herumwuselnden, hosenbeinbeißenden Welpen empfangen und die Sonne schien auf die hinreißende finnische Schneelandschaft….. Beim Blick in des Welpchens EU-Ausweis kamen kurz Bedenken um die Ecke, weil mein 9 Wochen altes Zauselkind zwar einen Mikrochip aber ansonsten keinerlei Impfungen im Paß eingetragen hatte. Aber noch während ich mich nachdenklich am Kopf kratzte wurde ich beruhigt, dass sie es in Finnland immer so machen und es bisher nie Probleme gegeben und alles easy going wäre, und sogleich schubste  meine Euphorie alle negativen Gedanken wieder dahin, wo sie hergekommen waren. Schließlich hieß es auch schon wieder rein ins Auto und ab zum Flughafen, Bussy und „See you…Bye“ .

Nach einer gefühlten Stunde Wartezeit mit dem noch lieben Welpi am KLM-Schalter bekam ich dann die Nachricht, dass ich mich woanders nochmal in die Reihe stellen muß, da Tiere an einem anderen Schalter eingecheckt würden. Im Moment noch gut gelaunt, da es ja mal passieren kann, dass man sich falsch anstellt, einmal quer durch die Hallen gelaufen, die Rolltreppe runter und weitere drei Service-Point-Mitarbeiter nach dem Weg gefragt, bis ich endlich am richtigen Schalter eingetroffen war.
Irgendwann habe ich dann die Tickets, sämtliche Unterlagen, den EU-Ausweis und das Hündchen freudestrahlend auf das schmale KLM-Tischchen vor mir ausgebreitet und gehofft, dass wir jetzt bald einsteigen können. Die KLM-Schalterfrau schnappte sich den Hundeausweis, guckte hinein, sah das Hundi an, guckte wieder in den Ausweis, guckte mich an, checkte ihren Computer und eröffnete mir dann, dass KLM erst Welpen ab 10 Wochen mitnehmen würde. Und geimpft wäre er ja auch nicht. „Sorry, but you can´t take the puppy with you“.  BÄM !!!

Sofort bekam ich Hitzewallungen einhergehend mit einer kleinen Panikattacke.  Natürlich war Eija schon wieder auf dem Nachhauseweg und nun stand ich da irgendwo im Keller des Flughafens Helsinki und das Boarding begann, weil bisher alles schon so lange gedauert hatte, nach einem flüchtigen Blick auf die Uhr genau JETZT.

Auf meine Frage hin, was ich denn jetzt machen soll, sagte mir die KLM-Mitarbeiterin, dass das nicht ihr Problem ist und ich ja andere Fluggesellschaften fragen könne, ob mich heute noch irgendjemand mit nach Deutschland nimmt…. mit Hund …kurz vorm Nervenzusammenbruch ...nach Fünf.

Ich hatte nicht mal Zeit meinem Flieger hinterher zu starren, denn es begann die fieberhafte Suche und Gerenne nach einer Fluggesellschaft und überall durfte ich anstehen und mein Anliegen vortragen und es verging die Zeit wie im Fluge *kleines Wortspiel*.
Nach 6, mit ohnehin schon hochrotem Kopf und einem dicken Fragezeichen auf der Stirn bin ich irgendwann an einem SAS-Schalter gelandet und der nette Herr dort fand nach längerem Suchen noch einen Flug nach Dänemark mit Anschlußflug nach Hannover, während zwei weitere Mitarbeiterinnen mit dem jetzt gerade nicht mehr so pflegeleichten, völlig aufgekratzten Welpen auf dem Boden hockten und spielten. Der SAS-Mann mußte sogar noch beim Flugkapitän anrufen, ob dieser einverstanden wäre, dass ein Hund mit in die Kabine kommt bis er mir dann lächelnd verkünden könnte, dass ich noch mit darf. 

Mit meinen sechs Armen habe ich dann die Flugtickets für mich und den Hund geordert, fieberhaft nach meinem plötzlich verschwundenen Portemonaie gesucht, die Pässe für Herr und Gescher vorgelegt und schnell noch mit Zewa zwei Pipipfützen vom Welpchen weggewischt, bevor ich einen horrenden Preis für alles mit VISA zahlen durfte, deren PIN mir beim zweiten Versuch gerade noch wieder eingefallen war.

Schnell noch hundertmal entschuldigt und bedankt, das Welpchen, das nach der Bespaßung und Krauleinheiten selig  auf dem Schoß der einen Mitarbeiterin schlummerte, geschnappt, davongetrabt, im Lauf noch zuhause angerufen und dem verdutzten Mann erklärt, dass wir in Hannover und nicht in Bremen ankommen.....und Abflug.
In Sachen Hilfsbereitschaft hat sich SAS wirklich ein Bein ausgerissen für mich im Gegensatz zu den patzigen Mitarbeitern bei KLM, darum schreibe ich das hier überhaupt, um mich im nachhinein noch darüber aufzuregen.

So, und auch wenn ich Anfangs dachte, dass wir vielleicht ein Montagshündchen erwischt hätten aufgrund seines eher mickrigen Aussehens und seinen Spinnenbeinchen, hat sich das Welpchen Dank guter Pflege und ohne pimpende Nahrungsergänzungsmittel dubioser Herkunft zu einem kräftigen Hundemann entwickelt wie man hier sehen kann:
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Oder hier:

sherlockliegen500
Aufgrund seiner Löckchen hatte er natürlich auch sofort einen Rufnamen und heißt jetzt „Sherlock“ und wir sind sehr froh, dass wir ihn haben.


27.01.2017
Die gar nicht mehr so kleine Rettungshund-Azubine "Lotte" traf sich mit dem alten Hasen "Levi", um bei ihm ein Praktikum in Sachen Agility zu machen. Wer weiß, ob man das später mal braucht, wenn man sich in der Rettungshundeszene bewerben will. Für einen kurzen Schnappschuss, den Levi´s Besitzerin Carola Schümann eben machen konnte, hielt die Konzentration aber dann zogen beide auch schon tobend von dannen. 
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15.01.2017
Rückblick auf´s letzte Jahr: aus gesundheitlichen Gründen lieber nicht, denn es war dahingehend ein scheiß Jahr. Kann nur besser werden und weil oben das Licht lockt, bin ich im Moment im Begriff nach vorn zu schauen, den winterlichen Depressionen zu entkommen und den blubbernden Schmodder hinter mir zurück zu lassen. Die Wochen werden ihren Lauf nehmen, bald ist Frühlingsanfang, dann wird´s endlich wieder warm, dann Herbst und wieder Weihnachten. Zwischendrin wird es die niedlichsten Wasserhundewelpen ever geben, wir werden alles locker-flockig auf die Kette bekommen, unser Zuhause ist immer sauber und ordentlich, wir werden fit and slim, bleiben gesund, weil wir mehr Vitamin-A-spendenden Fisch essen, haben eine gute Beziehung und werden ständig gelobt für unsere innerhäusliche Deko. So wird es kommen inklusive Strand-Fotos, Food-Pics und Bildern aus dem Gym (okay, Letzteres wohl eher nicht).

Dann werden wir den von Maulwurfshaufen, Steinen mit Grünspan, fiesen Brombeersträuchern, Büschen und kniehohem Unkraut durchsetzten Acker, auch liebevoll "Garten" genannt, aufhübschen mit üppigsten englischen, duftenden Kletterrosen, Hochbeeten, zauberhaften Sitzecken, Buchsbaumornamenten, Kiespfaden, Gartenteich (mit Koi´s), Barbecue-Area und jeder Menge Landhaus-Garten-Deko-Schnickschnack. 
Dort werde ich dann mit Strohhut auf´m Kopf und Weidenkorb im Arm, weißem Kleid und Designer-Gummistiefeln auf verträumten Wegen entlangschlendern, so wir die Damen auf den Bildern der unzähligen Gartenheftchen das machen, weil normal. Das ist schön. Wahrscheinlich nur so lange bis der erste Hund gerade dem Gartenteich entstiegen mit Matschpranken gucken will, ob da im Weidenkorb nicht doch noch ´ne Mettwurst vergessen wurde.
Egal, es juckt jedenfalls schon gewaltig in den Fingern, wir wollen Frühling! Sofort!

Geplantes an der Hundefront:
Unser kleiner "Happy" (der ist wirklich klein) wird hoffentlich im Mai auf der Europasieger-Zuchtschau in Dortmund seine Zuchtzulassung bekommen genauso wie unser "Sherlock", der gelockte Kollege aus Finnland, von dem wir noch kein schönes Bild haben, weil er letzten Sommer hoffnungslos verfilzt war, so dass wir ihn runterscheren mußten und ein nackter Wasserhund gewinnt auf einer Hundeausstellung nun mal keinen Blumentopf und ist auch sonst nicht gerade Werbeträger. Beide Jungs haben tippitoppi Gesundheitsergebnisse und sind z.B. HD A (frei) und PRA-frei, was uns sehr freut. 
Happy2
Der Mini-"Happy" im Alter von 13 Tagen (war damals schon happy)

 


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